Hunde Zahnversicherung

Hunde Zahnversicherung

Hunde Zahnversicherung: Gut geschützt bei Behandlungen am Vierbeiner-Gebiss

Im Ernstfall entlastet eine leistungsstarke Hunde Zahnversicherung nicht nur die Haushaltskasse von Herrchen und Frauchen, sondern stellt zugleich auch die Weichen auf ein gesteigertes Wohlbefinden des Vierbeiners. Bereits existente Zahnprobleme sind für Hunde nämlich nicht nur irritierend und schmerzhaft, sie können auch negative Auswirkungen auf den Allgemeingesundheitszustand haben, sofern sie unbehandelt bleiben. Weil Zahn- und Mundraumerkrankungen nicht selten sind, sollten Hundebesitzer frühzeitig über eine Hunde Zahnversicherung nachdenken.

Warum ist eine Hunde Zahnversicherung absolut sinnvoll?

In den meisten Fällen handelt es sich bei der Hunde Zahnversicherung um eine Hundekrankenversicherung mit verschiedenen Leistungsübernahmen für Zahnbehandlungen oder um Hunde-OP-Versicherungen mit erweitertem Zahnschutz. Beide sind aus offensichtlichem Grund allein deshalb sinnvoll, weil sie je nachdem sowohl andere tiermedizinische Behandlungen als auch notwendige operative Eingriffe abdecken – auch außerhalb des Mundraumes.

Die exakten übernommenen Leistungen können je nach gewählter Police und Versicherung variieren, generell kann die Versicherung aber in solchen Fällen und Situationen eine starke Absicherung bieten:

  1. Bei der Vorsorge: Nötige prophylaktische Behandlungen und Zahnsteinentfernungen – beides wird aber, sofern es nur zur Vorsorge dient, nur selten übernommen.
  2. Zahnextraktionen: Sofern medizinische Gründe für eine Zahnentfernung existieren, wird der dafür nötige operative Eingriff normalerweise übernommen. Das trifft zum Beispiel bei lockeren, kariösen oder zuvor traumatisierten Zähnen zu.
  3. Zahnwurzelbehandlung: Sofern der Zahnerhalt möglich ist, könnten auch Zahnwurzelbehandlungen (Endodontie) zu den übernahmefähigen Leistungen zählen.
  4. Gebisskorrektur: Gebissfehlstellungen, wie sie häufig bei brachyzephalen Rassen existieren, können die Lebensqualität von (kleinen) Hunden stark einschränken. Besteht eine medizinische Notwendigkeit für eine Operation, würde typischerweise auch dieser Eingriff von der Versicherung gezahlt werden.
  5. Zahnfleischerkrankungen: Gingivitis, Parodontose und Co. dürften den meisten Zweibeinern ebenso ein Begriff sein, Hunde können von entzündlichen Zahnfleischerkrankungen genauso betroffen sein. Auch hier gilt es gegenzusteuern.

Des Weiteren bieten solche Versicherungen selbstverständlich auch noch eine Absicherung bei Unfällen. Wurden dabei die Zähne des Vierbeiners traumatisiert, dürfen Sie im Regelfall erneut mit einer Kostenübernahme rechnen.

Wann ist welche zahnmedizinische Behandlung bei Hunden notwendig?

Vorweg: Die medizinische Notwendigkeit ist stets durch den behandelnden Tierarzt festzustellen. Selbiger fertigt dafür in der Regel auch eine Dokumentation an, die dem Versicherer dann wiederum als Nachweis der Notwendigkeit dient. Ebenso wie beim Menschen, gilt das Tier dafür individuell zu betrachten. Allen voran eine Abwägung zwischen dem Allgemeingesundheitszustand und dem Tieralter auf der einen, sowie der Notwendigkeit der Behandlung auf der anderen Seite ist dabei vorzunehmen – insbesondere wenn der Eingriff eine Narkose voraussetzt.

Sofern Zähne kariös, entzündet, abgebrochen oder locker sind, müssen sie normalerweise unter Vollnarkose entfernt werden. Selbiges gilt für eine Wurzelbehandlung. Die sind aber teurer, weil auch aufwändiger als einfache Extraktion. Ob Zähne durch eine Wurzelbehandlung zu erhalten sind, kann der behandelnde Tiermediziner beurteilen. Sie sollten zuvor bei der Versicherung anfragen, ob solche Wurzelbehandlungen auch übernommen werden – oder nur eine direkte Zahnextraktion.

Gebisskorrekturen, zum Beispiel in Form von Kreuz-, Rück- oder Vorbiss, sind mitunter ebenfalls behandlungsfähig. Kleine und brachyzephale Hunderassen sind davon stärker betroffen, was schlicht ihrer Anatomie geschuldet ist.

Ebenfalls wichtig: Parodontitis-Behandlungen. Ein chronisch entzündliches Zahnfleisch schmerzt nicht nur, es kann auch dazu führen, dass eigentlich relativ gesunde Zähne später locker werden oder ausfallen. Selten ist die Parodontitis nicht. Die Tierschutzvereinigung „aktion tier – menschen für tiere e.V.“ weist darauf hin, dass rund 80 % aller Hunde über dem dritten Lebensjahr von Parodontitis betroffen sind.

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Welche Hunderassen brauchen häufiger eine Zahnreinigung?

Hier müssen wir zwischen der professionellen Zahnreinigung in einer Tierklinik sowie der täglichen Zahnpflege durch Halter und Tier selbst unterscheiden. Tägliches Zähneputzen ist für Hunde ausgesprochen empfehlenswert: Sofern Ihr Vierbeiner es zulässt, sollten Sie diese Zeit investieren – Studien nach reduziert sich dadurch das Risiko für spätere Zahn- und Zahnfleischerkrankungen enorm. Sollte es dennoch dazu kommen, wären Sie durch die Hunde Zahnversicherung erneut finanziell abgesichert.

Mit Hinblick auf eine professionelle Zahnreinigung weisen einige Hunderassen eine stärkere Notwendigkeit als andere auf:

  • kleine Rassen wie Malteser, Chihuahua, Yorkshire Terrier und Co. haben sehr engstehende Zähne, wodurch mehr Futter in den Zwischenräumen steckenbleibt, was das Risiko für Zahnstein steigert

  • brachyzephale Rassen wie die französische Bulldogge, Mops und Co. haben kurze Schnauzen und häufig Kieferfehlstellungen, wodurch es zu einem unregelmäßigen Zahnabrieb und damit vermehrt zu Zahnerkrankungen kommt

  • Toy- und Mini-Rassen sind besonders oft von der sogenannten „Milchzahnpersistenz“ betroffen. Das bedeutet, die Milchzähne fallen nicht von alleine aus, sondern müssen extrahiert werden.

Unabhängig der Hunderasse gilt zudem: Mit jedem Lebensjahr des Hundes steigt das Risiko für Zahn- und Mundraumerkrankungen an. Dahingehend gibt es keinen Unterschied zu uns Menschen, denn auch unserem Gebiss machen die Lebensjahre mit der Zeit zu schaffen. Vor allem Zahnstein und Parodontitis sind häufig vorzufinden. In diesem Fall eine Hunde Zahnversicherung zu haben, entlastet den eigenen Geldbeutel enorm.

Welchen vorbeugenden Schutz bietet eine Hunde Zahnversicherung?

Schon eingangs wiesen wir darauf hin, dass die „Hunde Zahnversicherung“ im Regelfall entweder eine OP- oder Vollkrankenversicherung ist. Besonders ist dann, dass sie eine erweiterte Leistungsübernahme bei zahnmedizinischen Behandlungen enthält.

Aus diesem Grund schützen Sie Ihren Vierbeiner und den eigenen Geldbeutel mit einer Hunde Zahnversicherung nicht „nur“ bei Zahn- und Zahnfleischerkrankungen. Vielmehr sollten Sie die Police als wichtige Vorsorgeversicherung erachten, die dem kleinen Schatz einen zuverlässigen 360-Grad Rundum-Schutz ermöglicht.

Sofern es sich um eine Hundekrankenversicherung mit Zahntarif handelt, trägt diese zunächst einmal die Kosten für medizinische Behandlungen im Mundraum. Gegebenenfalls übernimmt die Versicherung beispielsweise Behandlungskosten für Kontrolltermine oder solche zur Zahnsteinentfernung. Das ist aber individuell: Prüfen Sie hierzu stets vorab die Versicherungsbedingungen oder fragen Sie beim Versicherer unverbindlich nach.

Eine Hunde-OP-Versicherung greift, wie der Name unschwer vermuten lässt, bei operativen und medizinisch notwendigen Eingriffen. Sie würde als Hunde Zahnversicherung also die Kosten bei einer notwendigen Zahnextraktion und vergleichbaren Eingriffen tragen. Des Weiteren sind dadurch natürlich auch andere Operationen des Vierbeiners abgedeckt – nicht nur die im Mundraum.

Als Zusatzbaustein: Denkbar ist ebenfalls, dass die Hunde Zahnversicherung als optionaler Zusatzbaustein angeboten wird. In diesem Fall erweitern Sie den schon bestehenden Versicherungsschutz um weitere Leistungen, die sich speziell auf die Zahn- und Mundraumgesundheit beziehen.

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Worauf sollten Sie bei der Wahl der Hunde Zahnversicherung achten?

Auf eine Versicherung müssen Sie sich bedingungslos verlassen können. Wie gut diese ist, zeigt sich nämlich erst im bereits eingetretenen Ernstfall. Aus diesem Grund empfehlen wir immer, die Versicherungsbedingungen vorab gründlich zu prüfen. Wir haben eine kleine Checkliste für Sie vorbereitet, die Sie dabei zur Orientierung heranziehen können.

  • Greift die Hundezahnversicherung nur bei operativen Eingriffen und medizinischer Notwendigkeit, oder auch bei einigen prophylaktischen Behandlungen wie der Zahnsteinentfernung?
  • Werden Zahnextraktionen und/oder Wurzelbehandlungen übernommen?
  • Gibt es bestimmte Jahreslimits? Alternativ: Existieren Höchstgrenzen für Behandlungen?
  • Werden von der Versicherung Gebisskorrekturen bei jungen Hunden übernommen, sofern dafür eine medizinische Notwendigkeit besteht?
  • Existiert ein Selbstbehalt? Das ist der Betrag, den Sie pro Jahr oder je Behandlung selbst übernehmen, während die Versicherung den Rest trägt.

Berücksichtigen Sie zudem: Versicherer unterscheiden zwischen „klassischen“ notwendigen Behandlungen und solchen, die als Folge eines Unfalls erforderlich werden. Ist die Behandlung eine direkte Unfallfolge, greift die Wartezeit nicht. Die Kosten würden dann direkt übernommen werden. Lag kein Unfall vor, gilt normalerweise eine Wartezeit von 3 bis 6 Monaten ab Vertragsabschluss. In dieser Zeit werden also keine Behandlungskosten getragen.

Lohnt sich eine Hunde Zahnversicherung?

Rechenbeispiele für Ihren Hund:

Fall 1: Beim Welpen wollen die Milchzähne nicht ausfallen

Persistierende Milchzähne sind ärgerlich: Eigentlich sollen die Milchzähne einfach ausfallen und dem Hund keine Probleme bereiten, leider sind sie aber manchmal etwas hartnäckiger als gewollt. Für eine Extraktion ist hier entsprechend der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) mit etwa 200 Euro zu rechnen.

Fall 2: Zahnsteinentfernung

Oftmals ist bereits ab dem 3. oder 5. Lebensalter eine Zahnsteinentfernung angeraten. Die erfolgt beim Hund natürlich unter Narkose und kostet je nach GOT-Satz etwa 200 bis 400 Euro. Bei solch einer prophylaktischen Behandlung ist eine anteilige Kostenübernahme denkbar.

Fall 3: Zahnextraktion im mittleren Alter

Hunde (ebenso wie Katzen) beenden ihr Vierbeinerleben selten mit allen Zähnen. Parodontitis, Zahnfrakturen, Unfälle oder Karies können eine Zahnextraktion erforderlich machen. Hier fallen etwa 50 bis 150 Euro pro Zahn je nach Rasse und Komplexität an.

Fall 4: Zahnerkrankungen im Alter

Mit den Lebensjahren steigt das Risiko für vereiterte Wurzeln ebenso wie Parodontose. Da die Behandlung unter Vollnarkose durchgeführt wird, wird sie oftmals direkt mit nötigen Zahnextraktionen oder der Zahnsteinentfernung kombiniert. Die Kosten hierfür können sich durchaus auf 500 bis 1.000 Euro belaufen. Bei Wurzelbehandlungen steigen sie weiter an.

Wichtig: All diese Fälle schließen sich nicht gegenseitig aus. Ganz im Gegenteil, es ist sehr wahrscheinlich, dass ein Hund mindestens einmal in seinem Leben mit wenigstens drei, wenn nicht gleich allen vier Fällen konfrontiert sein wird. Die Kosten für alle Zahnbehandlungen können sich ohne eine Hunde Zahnversicherung also schnell zu niedrigen und mittleren vierstelligen Summen aufaddieren.

Auf der Gegenseite stehen die moderaten Kosten für die Hunde Zahnversicherung – die gibt es oftmals schon ab rund 15 bis 20 Euro monatlich. Abhängig sind die Kosten auch vom Zeitpunkt des Versicherungseintritts und natürlich der Hunderasse. Dadurch rechnet sich die Versicherung über das ganze Hundeleben beinahe immer!

Vorsorge und finanzielle Absicherung: Jetzt Hunde Zahnversicherung vergleichen & abschließen!

Die Hunde Zahnversicherung ist aus mehreren Gründen eine exzellente Vorsorgeversicherung für Hunde und Hundehalter. Einerseits sind zahnmedizinische Probleme bei Hunden sehr häufig, dagegen sichert sie auf direkte Weise ab. Gleichermaßen ist die Hunde Zahnversicherung normalerweise Teil einer Vollkranken- oder OP-Versicherung. Sie sind also auch dann abgesichert, wenn der Hund anderweitig tiermedizinisch behandelt oder operiert werden muss – und dazu kann es schließlich leider jederzeit kommen. Hier können Sie Ihre Hunde Zahnversicherung direkt abschließen – ganz einfach online!

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